Frühling, Aufbruch, Lust auf Neues – nächste Ideenparty am 07.05.2019 ab 18:00Uhr

Bald ist es wieder soweit! Die nächste Ideenparty steigt in der Steinstraße 6! Ein klein wenig Neugierde und Offenheit reichen – weitere Voraussetzungen braucht es nicht, um gemeinsam mit anderen kreativ zu denken. Anmeldungen nehme ich unter Silke.welge@gmx.de oder unter 0172 – 2833885 entgegen. Nicht zu lange warten, die Plätze sind begrenzt.

https://silkewelge.wordpress.com/ideenpartys/

Bildung und Urlaub = Bildungsurlaub

In Kontakt mit mir und anderen in Frankreich

Ich träume schon lange davon, dem Prinzip Bildungsurlaub nicht nur inhaltlich, sondern auch durch besonders schöne Rahmenbedingungen gerecht zu werden. Von daher freue ich mich riesig, dass ich dieses Jahr zum ersten Mal die Gelegenheit habe, genau das in Kooperation mit dem KOBI e.V. zu tun.

„Personzentrierte Kommunikation – in Kontakt mit mir und anderen in Frankreich“ – so lautet der Titel – findet vom 22.09.2019 bis zum 27.09.2019 auf der Domaine de Montchenis in Burgund statt.

„Wie wir kommunizieren ist entscheidend für die Art und Weise, wie wir verstanden werden, ob wir sympathisch wirken, ob andere uns Vertrauen schenken, wie wir uns im Leben zu Recht finden, ob es uns gelingt, tatsächlich das zu sagen, was wir sagen wollen. Unsere Kommunikation beeinflusst unser Sein, unsere Zufriedenheit und unseren Erfolg.  Kommunikation besteht aus Senden und Empfangen, aus Worten und Blicken, aus dem, was ich meine und dem, was du hörst. Kommunikation ist analog und digital.“ (Auszug aus dem Ausschreibungstext)

Der Bildungsurlaub schenkt fünf Tage Zeit sich ausführlich, grundlegend und intensiv mit der eigenen Kommunikation zu beschäftigen, die 64 Hektar große Domaine de Montchenis am Fuße des Mont Beauvray und den Parc Naturel du Morvan zu entdecken und – wer mag – das kostenpflichtige Reitprogramm der Domaine zu nutzen.

Wenn das nicht Grund genug ist für eine Auszeit der etwas anderen Art kurz bevor der Sommer endgültig zu Ende geht, dann finden Sie bestimmt einen anderen Grund. Ich würde mich freuen, wenn Sie dabei sind.

Die Seligkeit eines Augenblicks verlängert das Leben um 1000 Jahre.“ (Aus Japan)

Ein Teil der Herde
Blick auf die Weiden am Abend


Der See in der Abenddämmerung
Das Wohn- und Seminarhaus von hinten

Genauere Informationen finden Sie hier: https://www.kobi.de/unsere-seminare/berufliche-kompetenz-und-arbeitswelt/kursdetails/ndex.shtml?eCourseId=2033

und hier http://montchenis.com

Coaching – wie muss ich mir das vorstellen? Teil 2

Coaching heißt, ich begleite Sie/ dich dabei, stimmige Antworten auf auf Ihre/ deine Fragen, stimmige Lösungen für Ihre/ deine Probleme oder auch stimmige Entscheidungen in herausfordernden Situationen zu finden. Klingt irgendwie blumig. Worum geht es da jetzt genau?

Herr M. kommt, weil er in seiner Situation als alleinerziehender, berufstätiger Vater häufig an seine Grenzen kommt und im Coaching immer wieder neue Lösungen entwickelt, die ihm helfen, alles gut unter einen Hut zu bekommen und dabei gesund zu bleiben.

Frau P. kommt, weil ihre beruflichen Situation im Familienbetrieb immer belastender wird und sie dringend nach einer Alternative sucht.

J. kommt, weil sie sich nicht für ein Studium entscheiden kann. Es gibt so viele spannende Optionen und es soll doch ein Leben lang Spass machen …

Frau T. hat nach einer ersten schwierigen Berufserfahrung nun eine neue Stelle und will dieses Mal alles besser machen. Sie erarbeitet sich im Coaching regelmäßig die nötige Sicherheit, die sie dafür braucht.

Frau S. will sich nebenberuflich selbständig machen …

Frau K. sucht nach einer langen Familienphase nach einer neuen Herausforderung …

Herr E. will für sich bei seinem Arbeitgeber ein familienfreundlicheres Arbeitszeitmodell durchsetzen und braucht dabei Unterstützung.

Herr U. ist mit seiner Work-Life-Balance total unzufrieden und nutzt das Coaching für eine genaue Analyse seiner Situation, um dann in einem zweiten Schritt ein individuelles Zeitmanagement zu entwickeln.

Frau W. möchte gerne Ihre Tochter in der Berufsorientierung unterstützen, aber jedes Mal wenn sie das Thema anspricht gibt es Streit. Sie sucht nach einer guten Haltung, mit der sie ihrer Tochter begegnen kann.

Frau M. hat schon ewig lange eine – wie sie sagt – ziemlich verrückte Idee im Kopf und nutzt nun das Coaching um diese Idee systematisch weiterzuentwickeln.

Herr S. will sich auf eine neue Stelle bewerben und braucht Unterstützung im Bewerbungsverfahren.

Die Beispiele zeigen, dass Coachingthemen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen kommen können: Beziehungen, soziale Kontakte, Familie, Freizeitgestaltung, berufliche Entwicklung oder auch gute Vorsätze …

Coaching ist im Gegensatz z.B. zu einer Psychotherapie ein zeitlich begrenztes Format.

1. Manchmal reicht ein Treffen von 60 Minuten, um den Knoten im Kopf zu lösen. Weitere Termine werden dann vereinbart, weil die Ratsuchenden die Erfahrung gemacht haben, dass sie, gut unterstützt und begleitet, schneller zu stimmigen Entscheidungen kommen und deswegen mit weiteren Fragestellungen ihre*n Coach aufsuchen.

2. Die Wartezeiten für ein Coaching sind überhaupt nicht mit den Wartezeiten für einen Therapieplatz vergleichbar. Bei mir ist ein Termin in der Regel innerhalb von 14 Tagen möglich.

Um die richtigen Antworten zu finden, unterstütze ich Sie/ dich mit ganz unterschiedlichen Methoden. Mein roter Faden ist meine personzentrierte Arbeitsweise, ein Ansatz der Wertschätzung und Aufmerksamkeit, einfühlendes Verstehen und Authentizität als Grundbedingungen formuliert.

In der ersten Sitzung ist „schnuppern erlaubt“. Die ersten 30 Minuten dienen dem Kennenlernen, Fragen beantworten, … und sind kostenlos. Wenn Sie oder du Zweifel oder Bedenken haben, kann die Sitzung an diesem Punkt storniert werden. Es entstehen keine Kosten. Arbeiten wir weiter, geht es darum gut zu klären, welches Thema, welchen Themen im Coaching schwerpunktmäßig bearbeitet werden sollen.

Coaching? Wie muss ich mir das vorstellen?

Teil 1

Im Coaching stehen die Ratsuchenden mit ihren Anliegen, ihren Geschichten, ihren Vorhaben, Ideen und Projekten im Fokus. Die Menschen kommen häufig dann, wenn sie mit der üblichen Art zu denken nicht weiter kommen. Im Coaching geht es darum, sich selber auf die Spur zu kommen und dabei neben dem Verstand auch die eigene Intuition zu bemühen: „Warum bin ich hier? Was will ich erreichen? Wo will ich hin?“

Den Mutigen gehört die Welt. Manchmal scheint das, was wir tun, auf den ersten Blick unüberlegt und gefährlich. Und auf den zweiten Blick?

Das Wissen und die einzigartigen Erfahrungen der Menschen, die ins Coaching kommen, stehen im Vordergrund. Sie haben Gelegenheit, sich auf sich selbst zu konzentrieren, zu reflektieren, Zwiesprache mit sich selbst zu halten, in sich hinein zu spüren: „Was sagt Ihr Bauchgefühl, Ihre Intuition, Ihr Körperwissen und wie beeinflusst das Ihre Pläne, Ihre Entscheidung? Wie fühlt sich Ihre Entscheidung an?“

Die Ratsuchenden können sich in diesem geschützten Rahmen mit Ihren Zweifeln, Ihrer Kritik, Ihrer Nervosität auseinandersetzen. „Was steckt dahinter? Wie kann und wie will ich zukünftig damit umgehen? Wo möchte ich besser auf mich achten?“

Sie machen sich Gedanken darüber, wie sie die Realität außerhalb dieses Raumes gestalten wollen. „Welche Herausforderungen kommen auf mich zu und was brauche ich, um den Alltag gut zu bewältigen? Wie bleibe ich in der Balance? Wie kann ich mich unterstützen?“

Die Ratsuchenden sind die Akteur*innen. Sie legen fest, welche Schritte sie zuerst und welche sie danach gehen wollen. Und sie lernen für die Zukunft, für neue Vorhaben, neue Konzepte, bei neuen Hindernissen oder Problemen ihren eigenen stimmigen Weg zu gehen.

„Den Mutigen gehört die Welt.“

Ideenparty? Was machst du da eigentlich?

Heute hat mich jemand gefragt: Ideenparty – was machst du da eigentlich? Und ich habe geantwortet, dass das gar nicht so leicht zu beschreiben ist. Also: Zu einer Ideenparty kommen Menschen, die gerne neue Leute kennenlernen und die Lust haben, gemeinsam mit anderen kreativ zu denken und zu arbeiten. Zu Beginn einer Ideenparty stelle ich immer kurz ein paar grundlegende Dinge vor, die eine Ideenparty braucht, z.B. Ideen brauchen eine wohlwollende Atmosphäre, ein warmes Klima. Gemeinsam mit anderen an eigenen Ideen zu arbeiten, funktioniert nur, wenn wir uns gegenseitig einen vertraulichen Umgang versprechen. Eine Ideenparty hat Häppchencharakter, d.h. jede Person bekommt nur ein bestimmtes, relativ knappes Zeitfenster für die eigene Idee, für das eigene Thema zur Verfügung gestellt. Außerdem stelle ich Spielregeln und Methoden vor, mit denen wir kreativ sein können. Zu den Methoden gehört auf jeden Fall das Brainstorming („Using the brain to strom a problem.“ Alex Osborne): alle Besucherinnen nennen spontan ihre Ideen, Gedanken, Anmerkungen zur Lösungsfindung, wobei sie sich dabei gegenseitig inspirieren und die unterschiedlichsten Gesichtspunkte in neue Lösungsansätze und Ideen einfließen lassen. Ich erzähle natürlich auch, dass die Idee der Ideenparty nicht von mir stammt, sondern von Barbara Sher, einer amerikanischen Karriereberaterin und Autorin, die mit dem Konzept der „Erfolgsteams“ weltweit erfolgreich ist.

Es gibt pro Teilnehmer*in 10 Minuten Zeit. In diesen 10 Minuten stellt die Teilnehmerin ihre Frage, ihr Anliegen, ihre Idee vor, die sie vorher auf eine Karte geschrieben hat. Die Reihenfolge wird festgelegt, in dem wir reihum eine Karte ziehen. So, wenn dann klar ist, zu welcher Idee oder Frage wir als nächstes arbeiten wollen, dann drehen wir die Eieruhr um, die genau 10 Minuten läuft und die Teilnehmerin fängt an ihr Thema, ihr Anliegen, ihre Frage zu beschreiben: Worum geht es mir eigentlich? Wieweit bin ich schon gekommen? Woran hänge ich gerade? Was sind so die Höhen und Tiefen, die ich bislang durchwandert habe und was ist meine Frage, meine Bitte an die Gruppe? Wer mag, sagt auch noch, welche Methode sie passend findet. Dann geht es los. Dann fängt die Gruppe an zu sprudeln, produziert Ideen. Das Spannende dabei ist, dass wir ja bereits beim Zuhören Ideen entwickeln, was wir an Stelle der Ideengeberin tun würden, uns fallen Dinge ein, die wir in einem ähnlichen Kontext möglicherweise bereits ausprobiert haben, und schon blubbert es aus uns heraus. Und dann ist es auch noch so, dass das, was die anderen sagen inspiriert: „Ach, guck mal, jetzt wo du das gerade gesagt hast, fällt mir noch dieses oder jenes dazu ein.“ Genau da entsteht eine unglaublich schöne Dynamik und das machen wir so lange bis die Eieruhr durchgelaufen ist und die nächste Karte gezogen wird. All das, was gesagt wird und von der Gruppe beigesteuert wird, all die Vorschläge und guten Ideen und Gedanken, werden von mir aufgeschrieben und festgehalten, so dass jede*r am Ende des Abends ein Blatt voller Ideen mit nach Hause nehmen kann. Der Vorteil ist, dass der der dran ist, sich auf das Zuhören konzentrieren kann und sicher sein kann, dass all die guten Ideen für Ihn aufgeschrieben werden. Das ist neben der Moderation mein Job. Das übernehme ich.

Vor einer Woche hat die erste Ideenparty bei mir stattgefunden. Es war ein grandioser Abend, es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Wir waren zu siebt und das ist eine gute Gruppengröße, sonst dauert es einfach zu lange und die Aufmerksamkeit lässt nach. Eine Teilnehmerin hat am Ende des Abends gesagt: „Ich konnte mir vorab gar nicht viel unter so einer Ideenparty vorstellen. Von daher braucht es sicherlich ein Bisschen Mut, sich auf etwas einzulassen, was man eigentlich erleben muss, weil es nicht gut beschrieben werden kann. Es hört sich immer so trocken an, wenn du versuchst es zu beschreiben, dabei ist es richtig spannend und abwechslungsreich und lebendig und bunt. Das war ein unglaublich toller und bereichernder Abend. Und es tut so gut, von anderen zu hören, dass man schon auf einem guten Weg ist. Das ist auch entlastend.“ Und eine andere Teilnehmerin hat gesagt, dass sie nicht nur aus den Antworten und den Ideen und den Ergebnissen für die eigene Idee viele Anregungen mitnimmt, sondern aus allen Prozessen, weil das, was wir hören, wenn wir über andere nachdenken, das, was wir beisteuern, das, was uns inspiriert, wirkt ja auch in uns nach und gibt Anstöße für das eigene Thema oder für Themen, die gerade gar nicht so oben aufliegen. Und, last but not least, gibt es ein Gefühl großer Verbundenheit. Das wurde ganz schön zum Ausdruck gebracht am Ende dieser ersten Party, weil die Frauen gesagt haben, sie würden sich gerne in diesem Kontext nochmal wiedersehen und -hören, wo sie ein Vierteljahr später stehen mit ihren Themen und ihren Ideen. Gestern traf ich eine Teilnehmerin, die mir ganz begeistert erzählte, dass sie die ersten Vorschläge zu ihrem Thema Zeitmanagement schon erfolgreich umgesetzt hat. Von daher: Fortsetzung folgt. Die nächste Ideenparty ist am 15.1.2019 um 18:30 Uhr.

Tatsächlich waren auf meiner ersten Ideenparty nur Frauen. Beim Schreiben hatte ich genau diese Frauen vor Augen. Von daher kann beim Lesen der Eindruck entstehen, dass sich das Angebot nur an Frauen richtet. Das stimmt so nicht. Männer sind ebenfalls herzlich willkommen. Jede Ideenparty lebt von den Menschen, die kommen! Andere Leute, andere Ideen.

„Erleben Sie, wie eine freundliche und zufriedene („gut gefütterte“ – so im Original) Gruppe von Menschen Sie Lichtjahre näher an Ihr Ziel bringt, als es das Grübeln im stillen Kämmerlein jemals vermocht hätte.“  (Barbara Sher)

Das ganze Leben ist ein …

… ewiges Wiederanfangen. (Hugo von Hofmannsthal)

Wiederanfangen heißt nicht wiederholen, sondern … durchstarten? Das gilt es herauszufinden und in diesem Sinne möchte ich nochmal an meinen Workshop “ Vorsätze und Visionen 2019 – was wünsche ich mir für dieses Jahr?“ erinnern.

Drei Stunden Zeit sich intensiv und kreativ mit dem Wiederanfangen, Verbessern, Erneuern, Beibehalten, Ergänzen, Ausmisten, neu Erfinden zu beschäftigen und sich mit anderen auszutauschen. Anmeldungen unter Silke.welge@gmx.de oder unter 02302 – 9 333 173.

Samstag, 12.01.2019, 10:00 – 13:00 Uhr in der Steinstraße 6, 58452 Witten