Ideenwerkstatt – kreative Ideen in der Gruppe erarbeiten

Wer macht da mit?

Heute hat mich jemand gefragt: Ideenwerkstatt – was machst du da eigentlich und wer macht da mit? Zu einer Ideenwerkstatt kommen Menschen, die gerne neue Leute kennenlernen und die Lust haben, gemeinsam mit anderen kreativ zu denken und zu arbeiten. Die Ideenwerkstatt orientiert sich an einer Idee von Barbara Sher, einer amerikanischen Karriereberaterin und Autorin, die mit ihrem Konzept der „Erfolgsteams“ weltweit unterwegs ist.

„Erleben Sie, wie eine freundliche und zufriedene („gut gefütterte“ – so im Original) Gruppe von Menschen Sie Lichtjahre näher an Ihr Ziel bringt, als es das Grübeln im stillen Kämmerlein jemals vermocht hätte.“  (Barbara Sher)

Ideen brauchen ein eine besondere Atmosphäre.

Zu Beginn einer Ideenwerkstatt stelle ich immer kurz ein paar grundlegende Annahmen vor, die eine Ideenparty braucht, wie z.B. „Ideen brauchen eine wohlwollende Atmosphäre, ein „warmes Klima“. Gemeinsam mit anderen an eigenen Ideen zu arbeiten, funktioniert nur, wenn wir uns gegenseitig einen vertraulichen Umgang versprechen.

Jede*r kommt dran.

In einer Ideenwerkstatt arbeiten alle gemeinsam an allen Ideen, d.h. jede Person bekommt ein bestimmtes, relativ knappes Zeitfenster für die eigene Idee, für das eigene Thema zur Verfügung gestellt.

Wie wir arbeiten?

Es gibt Spielregeln und ausgewählte Methoden, mit denen wir arbeiten. Zu den Methoden gehört auf jeden Fall das Brainstorming.

„Using the brain to storm a problem.“ Alex Osborne

Alle Besucher*innen nennen spontan ihre Ideen, Gedanken, Anmerkungen zur Lösungsfindung, wobei sie sich dabei gegenseitig inspirieren und die unterschiedlichsten Gesichtspunkte in neue Lösungsansätze und Ideen einfließen lassen.

Und ganz konkret?

Es gibt pro Teilnehmer*in 10 Minuten Zeit. In diesen 10 Minuten stellt die Person, die an der Reihe ist, ihre Frage, ihr Anliegen, ihre Idee vor: Worum geht es mir eigentlich? Wieweit bin ich schon gekommen? Woran hänge ich gerade? Was sind so die Höhen und Tiefen, die ich bislang durchwandert habe und was ist meine Frage, meine Bitte an die Gruppe? Wer mag, sagt auch noch, welche Methode sie passend findet. Dann geht es los. Bereits beim Zuhören entwickeln wir Ideen, was wir an Stelle der Ideengeberin tun würden. Uns fallen Dinge ein, die wir in einem ähnlichen Kontext möglicherweise bereits ausprobiert haben. Auch das, was die anderen sagen, inspiriert: „Ach, guck mal, jetzt wo du das gerade gesagt hast, fällt mir noch dieses oder jenes dazu ein.“ Genau so entsteht eine unglaublich schöne Dynamik und die Idee fliegen hin und her. All das, was gesagt wird und von der Gruppe beigesteuert wird, all die Vorschläge und guten Ideen und Gedanken, werden von mir aufgeschrieben und festgehalten, so dass jede*r am Ende des Abends ein Blatt voller Ideen mit nach Hause nehmen kann.

Voraussetzung: Neugierde.

Alles, was es für die Teilnahme braucht, sind ein bisschen Neugierde und die Bereitschaft, mit anderen kreativ zu denken und Spaß zu haben. Es ist immer wieder erstaunlich, mit wie vielen guten Ideen jede*r am Ende des Abends nach Hause geht. 

Sie sind in der Ideenwerkstatt richtig, wenn Sie

  • sich bereichern und inspirieren lassen wollen
  • anderen gerne helfen, ihre Wünsche, Träume, Projekte wirklich werden zu lassen
  • ein gleichberechtigtes Geben und Nehmen schätzen
  • in einer lockeren und produktiven Atmosphäre Netzwerken wollen
  • gerne kreativ arbeiten

Die nächste Ideenwerkstatt findet am Donnerstag, den 08.09.2022 von 18:00 Uhr bis 21:15 Uhr statt. Zur Anmeldung geht es hier.

„Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erschien.“ Albert Einstein

Blockaden als Wegweiser – der Körper kennt den Weg.

Die Zeit drängt, Ideen

bleiben leer, mein starrer Blick

lässt nichts Neues zu.

Achtung: Sackgasse

Kennen Sie das auch? Sie wollen etwas tun, aber Ihr Körper, Ihr Geist oder das Leben an sich haben sich gegen Sie verschworen. Ihr Schaffensprozess steckt in einer Sackgasse. Ihnen fällt nichts ein, Sie finden keinen Anfang, etwas staut sich in Ihnen auf, Sie sind wie ausgebremst. Gleichzeitig ist da die ganze Zeit so ein Gefühl, eine Ahnung, dass es gar nicht viel braucht, um wieder in Bewegung zu kommen. Es scheint so als wäre die Lösung spürbar nah – nicht greifbar – eher wie ein unbekannter Duft, der in der Luft liegt. Aber Sie kommen nicht drauf und Ihre Gedanken kreisen um sich selbst. Was tun Sie dann? Warten? Aufstehen? Gehen? Lesen?

Wieder ins Tun kommen

Mir hilft es manchmal, mich meinem gegenwärtigen Erleben zuzuwenden. Indem ich dem Diffusen, der Störung, meinem Problem, meinem Nicht-Wissen Raum gebe und spüre, wie sich das in diesem Moment anfühlt, entstehen durch die Worte oder Bilder, die mir dazu einfallen, neue Ideen, ein nächster Schritt. Oft überraschend anders (als erwartet), aber immer stimmig komme ich, kommt meine Arbeit wieder in den Fluss.

Focusing

Die Methode, die diesem Vorgehen zugrunde liegt, heißt Focusing. Eugene Gendlin, der Focusing beschrieben und benannt hat, sagt darüber: „Focusing nenne ich die Zeit, in der man mit Etwas ist, das man körperlich spürt, ohne zu wissen, was es ist.“ Klingt kompliziert, ist es im Grunde aber gar nicht.

Wenn Sie mehr über Focusing und Ihre ganz individuellen Blockaden erfahren möchtest, dann kommen Sie doch am 20.8.2021 zu einem Kurzworkshop ins KOBI nach Dortmund. Ich würde mich freuen, Sie dort zu sehen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Zum Weiterlesen für Interessierte.

Was lange währt, wird endlich gut.

Mein neues Logo

Was ist überhaupt ein Logo? Und wofür braucht man das?

„Ein Logo ist ein grafisches Zeichen, das ein bestimmtes Subjekt repräsentiert, welches ein Unternehmen, eine Organisation, eine Privatperson oder ein Produkt sein kann.“

Definition Logo

Ich bin ein Subjekt, habe ein kleines Unternehmen und biete unterschiedliche Produkte an. Das wird schnell unübersichtlich. Mein Wunsch war es, alles unter einen Hut bzw. ein Logo zu kriegen – alles auf einen Blick sozusagen. Almut Schweitzer-Herbold hat mich dabei tatkräftig unterstützt.

Und nun – tatata – kann ich es stolz präsentieren. So sieht es im Ganzen aus.



Was lange währt, wird endlich gut … mein neues Logo

Der Prozess und was mir dabei bewusst geworden ist … .

Ich schaue auf mein fertiges Logo und finde alles darin wieder: die vielen Gedanken und Assoziationen, die Phasen der Annäherung und der Unsicherheiten, das Abstrakte und das Konkrete. Es hat gut getan, mich so auseinanderzusetzen: Wie setze ich das, was ich tue in Wort und Bild? Was ist das Wesentliche, der Kern meine Arbeit

Mir ist im Austausch mit Almut Schweitzer-Herbold noch einmal deutlich geworden, was für mich im Vordergrund steht: die offene, vertrauensvolle Begegnung und der Prozess, den wir gemeinsam gestalten. Für mich drückt sich beides wunderbar aus in meiner neuen Wort-und Bildmarke.

Und was sehen Sie?

Ich bin gespannt, wie es Ihnen gefällt. Was assoziieren Sie?

Wenn Sie mich schon kennen, können Sie es in Beziehung setzen. Wenn Sie mich noch nicht kennen, macht es Sie vielleicht neugierig, mich kennenzulernen?

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir bei Gelegenheit davon erzählen.

Träume zum Leben erwecken – personzentriert und erlebensbezogen

Für Kurzentschlossene

Am kommenden Wochenende von Freitag, 6.5. 2022, 17:00 Uhr bis Sonntag, 8.5.2022, 13.00 Uhr findet in Dortmund bei KOBIseminare das gleichnamige Seminar „Träume zum Leben erwecken“ unter der Leitung von Lore Korbei aus Wien statt.

Es ist schade, unseren geträumten Traum unbeachtet zu vergessen. Träume sind Schätze und wir können lernen, ihren Reichtum zu entdecken.

Meist in der Nacht, wenn alle Außenreize ausgeschaltet sind und wir nicht mehr „in der Welt sind“ entstehen innerhalb von Sekunden Taumgeschichten, an denen wir in unterschiedlichen Rollen beteiligt sind: als Verfasser:in, als Regisseur:in und als Schauspieler:in

Jede*r träumt – individuell, mit eigenen Farben und Gefühlsqualitäten. Deshalb verweigern sich Träume auch einer allgemein verbindlichen Symboldeutung. Träume als Ausdruck unserer Lebensenergie wollen individuell erschlossen werden. Dabei hilft die Technik des Focusing, eine Form nach innen gerichteter körperlicher Aufmerksamkeit.

Die personzentrierte und erlebensbezogene Traumarbeit berücksichtigt die wichtigsten Konzepte der Traumarbeit, verzichtet auf Deutungen und Interpretationen jeglicher Art und setzt stattdessen auf die erlebensnahe Begleitung des individuellen Traumerlebens. Die Deutungshoheit liegt bei den Träumenden.

Wir werden mit verschiedenen kreativen Mitteln, die körperlich gefühlten Bedeutungen der „mitgebrachten“ oder an diesem Wochenende erträumten – meist nächtlichen Erlebnisse – zu erfassen versuchen.

Theoretische Säulen, aber keineswegs Voraussetzung für dieses Seminar,  sind der Personzentrierte Ansatz nach Carl R. Rogers und eine erlebensbezogene Haltung, wie wir sie bei Eugenen Gendlin, dem Begründer des Focusing finden. An Träumen interessierte Menschen, Anfänger:innen und Fortgeschrittene sind gleichermaßen willkommen.

Ich freue mich sehr auf diese drei Tage mit Lore. Sie ist eine der inspirierendsten Frauen, die ich bisher kennenlernen durfte, und stellt so großzügig und einladend ihre Lebenserfahrung und ihr Wissen zur Verfügung.

Und es ist so unglaublich spannend und gleichzeitig sicher den eigenen Träumen erlebensbezogen und körpernah zu begegnen und das, was wirr, beängstigend, verrückt … oder enttäuschend, freudlos, langweilig … oder fantasievoll, wünschenswert, frei … oder wie auch immer scheint, so zu verstehen, dass es meiner eigenen Entwicklung, meinem Wachsen hilft.

Vielleicht sehen wir und ja? Ich würde mich freuen!

Hier geht es zur Anmeldung:https://www.kobi.de/unsere-seminare/persoenlichkeit-und-potenziale/kursdetails/index.shtml?eCourseId=3039

Drei Gründe, warum die Domaine de Montchenis der richtige Ort für einen Bildungsurlaub ist

Die 62 Hektar große Domaine de Montchenis liegt am Fuße des Mont Beuvray, eingebettet in die liebliche Hügellandschaft des Parc naturel du Morvan.
Die landestypische Ferme, im frühen 19. Jahrhundert erbaut, besteht aus dem Haupthaus, zwei Ferienhäusern und zwei Scheunen.

Idyllische Winkel, kleine Teiche und der Bade- und Angelsee auf der weitläufigen Domaine bieten vielfältige Möglichkeiten zum Verweilen, Bewegen und Entspannen.

Und sonst? Sterne, Stille, Staunen

Sterne Der Sternenhimmel im Parc Naturel Régional du Morvan ist etwas ganz Besonderes. Da es überwiegend kleine Kommunen gibt, die sich weit verteilen, gibt es auch nur wenig elektrisches Licht, dass den Blick auf die Sterne erschwert. Mittlerweile achten die meisten Kommunen darauf, die Straßenbeleuchtung zeitig auszuschalten, damit dieses wunderschöne Naturerlebnis ungetrübt genossen werden kann. Ein Blick in diese Sterne macht mehr deutlich als wir sehen können.

Stille Stille bedeutet für mich keinen Straßenlärm zu hören. Das Zirpen der Grillen, fremde Vögelrufe, das Schnauben der Pferde, das Summen der Insekten, der Wind, der durch das Schilf streicht, lassen mich das leise Rauschen in meinen Ohren deutlich wahrnehmen. Es ist so schön, immer wieder zu entdecken, wie es sich in mir anhört.

Staunen Alle Sinne sind beteiligt. Sehen, hören, riechen, fühlen und schmecken. ich muss den Ort gar nicht verlassen, um Neues zu erleben. Im Kleinen ist das Ganze schon vorhanden. Dieser Mini-Kosmos Montchenis zeigt sich einfach jeden Tag auf ganz natürliche Weise neu: Farben, Licht und Schatten, Gerüche, Aussichten, Pferde und die französische Küche von Beate.

Das sind meine drei Gründe. Sei dabei und finde deine!

Mehr Infos zur Domaine de Montchenis findest du hier: http://www.montchenis.com/termine.html

Anmeldung zum Bildungsurlaub über KOBIseminare: https://www.kobi.de/unsere-seminare/berufliche-kompetenz-und-arbeitswelt/kursdetails/index.shtml?eCourseId=3045http://www.montchenis.com/termine.html

Gute Beratung ist wie eine Gebrauchsanweisung gegen Traurigkeit.

Neulich bin ich über das gleichnamige Bilderbuch von Eva Eland (unbezahlte Werbung wegen Markennennung / -erkennung) gestolpert. Da ich zu der Zeit oft traurig war, habe ich das Buch sofort gekauft. Auf dem Rückendeckel steht: „Traurigkeit kommt manchmal ganz unerwartet. Dann ist es gut, keine Angst vor ihr zu haben und etwas Zeit mit ihr zu verbringen. Vielleicht braucht sie nur ein bisschen frische Luft, etwas Musik und heißen Kakao. Vielleicht will sie ja einfach nur wissen, dass sie willkommen ist.“ 

Für mich wird hier in einfachen, zarten und klaren Sätzen und Bildern beschrieben, wie wichtig es ist den Gefühlen Raum zu geben, statt sie „wegmachen“ oder beschwichtigen zu wollen. Wenn wir ein Gefühl in seiner umfassenden Bedeutung ganz und unmittelbar erleben, spielt es eine wichtige Rolle als Veränderungsfaktor. Mit anderen Worten: Ist der Mensch in der Lage seine Gefühle kongruent, also echt und unverfälscht, zu erfahren, sich ihrer in diesem Augenblick gewahr zu sein und sie ebenso kongruent zum Ausdruck zu bringen, ist Veränderung und Entwicklung möglich. 

In der Personzentrierten Beratung spielen die Gefühle genau aus diesem Grund eine wichtige Rolle. Als Beraterin achte ich sehr darauf, dass alle Gefühle entdeckt werden und sein dürfen, auch die versteckten, sogenannten Schattengefühle. Es ist immer wieder bewegend mitzuerleben, wie viel Weisheit plötzlich zur Verfügung steht, wenn wir uns gestatten, unsere Gefühle zu fühlen, wenn Akzeptanz und Anerkennung durch andere einen unverstellten Blick auf die eigenen Gefühle erleichtern.

“Feelings hold a world of wisdom within them. Slowing down and feeling your feelings is how we access this wisdom.” (Carl R. Rogers)

Das kleine Buch zu lesen ist ein erster Schritt.

NatUrvertrauen. Ein personzentrierter Bildungsurlaub in Burgund

An Tagen wie diesen, an denen nach ewigem Nieselgrau ab und an die Sonne scheint und blauer Himmel das Wolkenweiß durchbricht, entsteht in mir die Lust, Pläne zu schmieden und ich freue ich auf die schönen Dinge, die auch dieses Jahr wieder für mich bereithalten wird.

Vielleicht geht es euch / Ihnen auch so? Dann sehen wir uns möglicherweise vom 29.05.2022 bis zum 03.06.2022 zum Bildungsurlaub in Burgund.

Es macht mir viel Spaß dem Prinzip Bildungsurlaub nicht nur inhaltlich, sondern auch durch besonders schöne Rahmenbedingungen gerecht zu werden, so dass aus Bildung auch Urlaub und aus Urlaub auch Bildung wird.

Bildung und Urlaub = Bildungsurlaub auf der Domaine de Montchenis heißt Rückzug in die Stille, heißt viel Draußen Sein, heißt ausgewogene Phasen von Input und selbsterfahrendem Lernen, heißt Zeit und Abstand vom Alltag, um das neu Gelernte zu „verdauen“, heißt Arbeit mit dem Co-Trainer Pferd, heißt abwechslungsreiche Freizeitgestaltung, heißt Entspannung und Abenteuer, heißt ganz besondere Gruppenerlebnisse, heißt aufgetankt wieder durchzustarten, heißt in diesem Jahr: NatUrvertrauen.

Weitere Informationen zum nächsten Bildungsurlaub imFrühsommer gibt es hier: https://www.kobi.de/unsere-seminare/berufliche-kompetenz-und-arbeitswelt/kursdetails/index.shtml?eCourseId=3045

Infos zur Domaine de Montchenis in Burgund können hier nachgelesen werden: http://www.montchenis.com

A bientôt!

Danke, Körper, dass du mich trägst.

Ein personzentrierter Einstieg in ein ausgeglicheneres Körperbild.

„My body hears every word I think and say. I will speak with love and kindness.“ (anonym) 

Was für ein schöner, aber schwieriger Vorsatz. Wir wollen mit euch in diesem Seminar kreativ und ungezwungen einen ersten Schritt hin zu einem ausgeglicheneren Körperbild machen. Statt Perfektion setzen wir auf Akzeptanz. Statt Bodybashing zu betreiben und einer „Ideologie der Machbarkeit“ zu unterliegen (Liesbeth Woertmann) üben wir uns in Selbstempathie. Der manipulierenden Bild-Kultur in Illustrierten, Magazinen, im Fernsehen und auf allen Social Media Kanälen setzen wir Authentizität, Intuition und einen ganzheitlichen Ansatz entgegen. Es ist höchste Zeit für einen freundlicheren Umgang mit unserem Körper, denn er ist unser Zuhause.

Im Seminar gibt es Zeit und Raum für personzentrierte Selbstreflektion und personzentrierten Austausch, für die Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdbild, für wohlwollende wechselseitige Begleitung. 

Inhalte: 

Arbeit mit erlebensbezogenen, kreativen und ressourcenorientierten Elementen: 

  • Das körperliche Erleben in Wort und/ oder Farben und Bildern festhalten
  • Ressourcen aktivieren für ein körperfreundliches Haltungsziel
  • Erarbeitung von Erinnerungshilfen für den Alltag

Termin: 03.02.2022, 18:00 bis 21.15 Uhr

Anmeldung und Veranstaltungsort: KOBIseminare Dortmund

Es gilt die 2G-Regel.

Weitere Infos: https://www.kobi.de/unsere-seminare/persoenlichkeit-und-potenziale/kursdetails/index.shtml?eCourseId=2964

24 Wertpapiere

24 Wertpapiere haben mich in diesem Jahr aus sehr persönlichen Gründen durch die Weihnachtszeit begleitet. Jeden Tag habe ich das jeweils gültige Wertpapier mit anderen Menschen geteilt und durch Fragen dazu angeregt, die Bedeutung des jeweiligen Wertes für das eigene Leben zu überprüfen. Die Gestalter dieses wert-vollen Begleiters durch den Advent (Marianne Hengl, Werner Mühlböck und Peter Mertz, 2006*) haben diese 24 Wertpapiere als Wegweiser im Advent – Advent ist lateinischen und bedeutet Ankommen – verstanden. Ich denke, sie können uns auch im kommenden Jahr die Richtung zeigen und das Ankommen erleichtern und liste sie hier noch einmal alle auf:

Achtung, Dankbarkeit, Orientierung, Glück, Wut, Solidarität, Ehrlichkeit, Hoffnung, Fairness, Familie, Freundschaft, Natur, Geduld, Mut, Respekt, Toleranz, Glaube, Treue, Würde, Vertrauen, Zärtlichkeit, Zeit, Zufriedenheit, Leben

Welcher Wert ist, welche Werte sind für dich besonders wichtig? Warum? Und was willst du tun, um diesem Wert, diesen Werten Raum zu geben in 2022? Was wirst du tun, um dein Leben und das der anderen schöner, bunter, glücklicher, reicher zu machen?

Ich wünsche schöne Weihnachten, Zeit zum Ausruhen, Geborgenheit und Ruhe, die Erinnerung an leichtere Tage und die Hoffnung auf Besserung. Lasst uns, lassen Sie uns auch 2022 gemeinsam wert-voll gestalten.

Herzliche Grüße und bis zum nächsten Jahr

*ISBN 9783702227784 (unbezahlte Werbung)

Gute Beratung ist im Einklang mit meiner Natur

Jeder Mensch hat eine eigene „Landkarte“ aus Erfahrungen, gelerntem Wissen, Erziehung, Veranlagung, kulturellem und sozialem Erbe, Gefühlen und Deutungen. Diese Landkarte unterscheidet sich von den Landkarten der anderen und ist „richtungsweisend“ für das eigene Leben bzw. die eigene Lebensaufgabe. Eugene Gendlin, Philosoph und Psychotherapeut, nennt unseren jeweils individuellen Blick auf die Welt „first-person-science“.  So unterstreicht er die Einzigartigkeit jedes einzelnen und seine einzigartige Sichtweise auf die Welt. Wenn wir anerkennen, dass sich in jedem Menschen eine eigene Welt befindet, dann ist die Frage berechtigt, ob wechselseitiges Verstehen, überhaupt möglich ist bzw. was es braucht, um einander gut zu verstehen. 

„Mir scheint, dass wir in Zukunft unser Leben und unsere Erziehung auf die Annahme gründen müssen, dass es ebenso viele Wirklichkeiten wie Menschen gibt, und dass wir dieses zuallererst akzeptieren müssen, bevor wir weitergehen.“ (Carl R. Rogers)

In der Personzentrierten Beratung setze ich auf den Perspektivwechsel durch einfühlendes (empathisches) Verstehen. Für die Zeit der Beratung lege ich meine Ansichten und Wertungen soweit es geht beiseite, um in die Welt meines Gegenübers ohne Vorurteile eintreten zu können. Empathie bedeutet für mich ein tiefes Verstehen aus dem Bezugssystem des Gegenübers heraus, „… möglichst exakt mit all seinen emotionalen Komponenten und Bedeutungen, gerade so, als ob man die andere Person wäre, jedoch ohne jemals die àls ob´-Position aufzugeben.“ (Carl R. Rogers, Therapeut und Klient. Grundlagen der Gesprächspsychotherapie. 2001, S. 23) Die Frage „was bewegt dich?“ wird zu einem fortlaufenden, gemeinsamen Suchprozess, in dem ich mich bemühe zu verstehen, wie du das fühlst, was dich in diesem Moment bewegt. Mein Ziel ist es, für dich in deiner inneren Welt eine vertrauensvolle Gefährtin zu sein und so Beratung „im Einklang mit deiner Natur“ zu gewährleisten. Im Vertrauen auf deine innere Landkarte und deine Entwicklungsfähigkeit gehe ich davon aus, dass du nicht nur dein Anliegen, deine Frage, dein Problem sondern immer auch die Lösung bereits in dir trägst.