Überwiegend online – ein Resümee nach einem Jahr

Seit über einem Jahr arbeite ich nun überwiegend online. Das hätte ich vor der Pandemie niemals für möglich gehalten. Alle Weiterbildungsgruppen, alle Seminare, die Beratungen und Coachings – alles hat online stattgefunden, bis auf wenige Ausnahmen im letzten Sommer. Und es ist noch nicht absehbar, wann sich das wieder dauerhaft ändern wird. 

Ich habe dazu gelernt. Lebendige Begegnung ist auch im virtuellen Raum möglich. Schritt für Schritt habe ich mich an dieses neue Format herangetastet. Anfänglich habe ich geglaubt, dass es nur da gut funktioniert, wo ich die Menschen vorher schon kannte, wo Begegnungen bereits „in echt“ stattgefunden hatten und ich ein genaues Bild hatte von der Körperlichkeit meines Gegenübers und so über die Erinnerung an Größe, körperliche Präsenz und Körperhaltung das virtuelle Bild ergänzen konnte. 

Mittlerweile finden auch erste Gespräche online statt und neue Weiterbildungsgruppen starten im virtuellen Raum. Das funktioniert ebenfalls gut, denn auch online lernen wir uns kennen, entsteht ein Gefühl der Verbundenheit, auch Online-Begegnungen sind erfüllend und lehrreich. Am Ende des Gesprächs oder eines Seminartages beteuern wir dann gerne, wie viel lieber wir gemeinsam in einem Raum sitzen würden, und wir teilen unsere Dankbarkeit, dass wir diese Online-Möglichkeiten haben. 

Damit sich ein interaktioneller Prozess entwickelt zwischen Beraterin und Ratsuchenden, Lehrenden und Lernenden, müssen unterschiedliche Bedingungen erfüllt sein. Die erste lautet: „Zwei Personen befinden sich in Kontakt.“ Wichtig dabei ist, „(…) dass es sich um eine echte Beziehung zweier Personen handelt, in der beide nach besten Kräften bemüht sind, in der Interaktion sie selbst zu sein.“ (Carl Rogers, 2009, S. 46 f.) Beziehungserfahrung und Selbsterfahrung sind eng miteinander verbunden. 

Geht das überhaupt im virtuellen Zusammensein, wo doch so vieles anders ist? Wir erleben weniger Körper, bekommen weniger voneinander mit. Wir haben mehr Raum, den eigenen und den Raum des Gegenübers, und sind räumlich getrennt. Ablenkung vollzieht sich selten parallel. Ich bekomme nicht mit, was mein Gegenüber stört. Die Qualität der Technik bedingt die Qualität des Miteinanderseins. Störungen liegen nicht in unserem Einflussbereich. Unsere Bedürfnisse rutschen aus dem eigenen Fokus, wenn wir an der Bildschirmoberfläche kleben. …

Was also tun? Wie gelingt echte Beziehung, echtes Miteinander im virtuellen Raum? 

Zuallererst braucht es eine Entscheidung, eine Offenheit für den Kontakt trotz aller möglichen Schwierigkeiten und ein bewusstes „Ja“ zu den besonderen Gegebenheiten, die diese Arbeit mit sich bringt. Es braucht mehr Erklärungen für das, was für den anderen / die andere unsichtbar bleibt. Es braucht bewusstes Innehalten, um das eigene Erleben zu spüren. Es braucht neue Formen der Wahrnehmung, wenn Blickkontakt zwischen zwei Bildschirmen nicht möglich ist. Es braucht klare Absprachen, ein commitment über Regeln wie z.B. Aus-dem-Fenster-Schauen ist erlaubt, um die Augen zu entlasten. Und es braucht Selbstfürsorge im Sinne von „Hosting yourself“, „Sich-selbst ein*e-gute*r- Gastgeber*in-zu sein“.

Vieles von dem, was uns online befremdet, liefert kostbare Impulse für die gemeinsame Arbeit. Durch „Unschärfe“ sehe ich vielmehr vom Ganzen. Das Nicht-Sehen oder Unscharf-Sehen unterstützt meine Haltung des Nicht-Wissens und das Bemühen um Verstehen, kann fruchtbar sein für den weiteren Prozess: Was habe ich noch nicht „geblickt“?

Konzentration und Bezogenheit auf den jeweils anderen sind häufig stärker, da uns nur begrenzte Informationen zur Verfügung stehen, und ermöglichen so Fokussiertheit, dichtes Erleben sowie lebendige und tiefe Prozesse. Das Sich-verlieren durch instabiles Internet, das Gefühl der Unerreichbarkeit durch eingefrorene Bilder oder technische Verbindungsabbrüche liefern uns fruchtbare Themen wie z.B. grundlegende Beziehungsmuster zu anderen oder zur Welt, über die wir ins Gespräch kommen können. Die räumliche Distanz kann es leichter machen, sich den eigenen Themen zuzuwenden, offen über Probleme und auch über sehr persönliche Dinge zu berichten. Gleichzeitig kann Zuhause kein ruhiger, freier, warmer, sicherer Ort sein. Auch das gilt es im Blick zu halten.

Lebendigkeit wird überall gebraucht. Lebendigkeit ist überall möglich. Es braucht ein „Minimum an Beziehung“. Was das genau bedeutet, hat Carl Rogers einst so ausgedrückt:

Menschen befinden sich in psychologischem Kontakt oder haben das Minimum an Beziehung, wenn sie eine offene oder unterschwellig wahrgenommene Veränderung des Erlebnisfeldes der anderen erzeugen.“ (zit. In: Zinschnitz, Elisabeth: Kontakt und Wahrnehmung als beziehungsgestaltende Elemente, in: Person 2 (2002), S. 46)

Es liegt an uns die neuen Erfahrungen, die veränderte Dynamik im virtuellen Raum zum Lernen und für Entwicklung zu nutzen. Aufrichtiges Zuhören, Aufmerksamkeit im Kontakt und Authentizität als reales Gegenwärtigsein bilden das hilfreiche, personzentrierte Beziehungsfundament, auf dem wir wahrnehmen können, was sich im eigenen und was sich im anderen Erlebnisfeld verändert. 

Genauso erlebe ich es im Online-Setting. Auch wenn wir uns nicht räumlich nah sind, entsteht Be-Rührung, ein „In-sich-hinein-horchen“ und wechselseitige Resonanz. Wie sagte ein Coachee am Ende unserer virtuellen Sitzung: „Jetzt bin ich erstmal satt und muss das alles verdauen.“ Ganz ähnlich hat er sich ausgedrückt, als wir uns das letzte Mal vis á vis gegenüber gesessen haben. Es macht für den individuellen Erkenntnisgewinn und Lernprozess keinen wesentlichen Unterschied, wo wir uns begegnen.

Personzentrierte Beratung, Coaching und Weiterbildung im virtuellen Raum haben eine ganz eigene Qualität, mit der wir sehr gut arbeiten und vieles erreichen können. Wir tun gut daran, wenn wir anerkennen, dass es ein eigenes, ein anderes Format mit eigenen Methoden und Chronologien ist. Der ständige 1:1-Vergleich zu den Settings, die wir von früher kennen, hilft nicht weiter. Es ist vielmehr etwas Neues, dass auch zukünftig neben anderem seine Berechtigung haben wird, für das wir uns immer wieder neu entscheiden können.

Die „Qual der Wahl“ habe ich nicht allein: Ich entscheide mit meinen Klient*innen und Coachees von Mal zu Mal, wie es weitergeht, wie wir uns wiedersehen werden, welches Setting in der gegenwärtigen Situation das Passende ist. So oder so – es sind gute Erfahrungen für beide!

Um den Einstieg in die Online-Beratung zu erleichtern, gilt ab sofort für die nächsten 4 Wochen das 3 für 2 Online-Special. Sie zahlen für 3 Online-Beratungen lediglich den Preis für 2.

Was ein neues Notizbuch mit Personzentrierter Beratung zu tun hat

Ein neues Notizbuch anfangen ist immer ein kleiner besonderer Moment. So ein Innehalten, genau überlegen … es soll ja weiterhin schön aussehen. Das ändert sich dann relativ schnell. Im täglichen Gebrauch sieht es schnell abgegriffen aus, die Ecken angestoßen, vielleicht ein Kaffeefleck.

Dafür wird der Inhalt wichtig. Meine Gedanken, Ideen, ToDos und ToWants. Mit jedem Notizbuch lerne ich mich ein bisschen besser kennen. So wie im richtigen Leben. Äußerlichkeiten sind wichtig, entscheidend aber ist das Erleben des gegenwärtigen Moments, das In-Beziehung-Sein mit mir und dem, was mich im Hier und Jetzt bewegt. Das Schreiben bringt mich immer wieder da hin. Es ist als ob ich mir in diesem Moment aufrichtig zuhöre.

Es ist im Lebens sehr selten, dass uns jemand zuhört und wirklich versteht, ohne gleich zu urteilen. Dies ist eine sehr eindringliche Erfahrung.“ (Carl R. Rogers)

Jemand kann ich für mich selber sein. Noch intensiver ist es aber, wenn ich ein aufrichtig interessiertes, empathisches und wertschätzendes Gegenüber habe, das mir so zuhört, dass in mir neue Räume entstehen können. Als Personzentrierte Beraterin habe ich das schon oft erlebt, bei mir und bei anderen, wie durch bedingungsloses, intensives Zuhören und Verstehen Veränderung angestoßen werden kann.

Und ich beobachte, dass ich zunehmend empfindlicher reagiere, wenn andere statt zuzuhören ihre Meinung, ihr Wissen, ihre Ratschläge mitteilen.

Wie bin ich jetzt hier gelandet? Vom neuen Notizbuch zur Personzentrierten Beratung?

Verstehen ist der gemeinsame Nenner. Mich und andere. Je tiefer ich mich selber kenne und verstehe, umso tiefer gelingt mir das bei anderen.

Schönes Wochenende!

Zuhören!

Das Glück ist ein Schmetterling

Das Glück ist ein Schmetterling

Der Meister sprach zu seinen Schülern: „Das Glück ist ein Schmetterling. Jag ihm nach und er entwischt dir, setz dich hin und erlässt sich auf deiner Schulter nieder.“

„Was soll ich also tun, um das Glück zu erlangen?“ fragte einer der Zuhörenden.

„Hör auf hinter ihm her zu sein.“

„Aber gibt es nichts, was ich tun kann?“

„Du könntest versuchen, dich ruhig hinzusetzen, wenn du es wagst.“

Weisheitsgeschichte

Sommer 2020, Auvergne

Eingeschränkte Erreichbarkeit vom 12.03.2021 bis zum 21.03.2021.

NatUrvertrauen.

Ein personzentrierter Bildungsurlaub in Burgund.

Besonders unter Stress zieht es uns hinaus möglichst weit weg in den Wald, auf die Berge, ans Meer, an jene stillen Orte. Je stärker sich unser Leben verdichtet und auf Städte konzentriert, je mehr wir uns in digitalen Welten bewegen, desto größer scheint diese Natur-Sehnsucht bei vielen. Nirgends erholen wir uns so gut, wie in Begegnungen mit der Natur. Wo es grün ist, da atmen wir innerlich auf. Im Grünen regeneriert sich nicht nur unsere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit., sondern die Natur fördert auch unsere Denkfähigkeit und unsere Kreativität. Das Draußensein aktiviert unser parasympathisches Nervensystem und reduziert Stress.

In diesem Bildungsurlaub gibt es Zeit und Raum für die Nähe zur Natur und zu den Pferden, für unterschiedliche Naturerfahrungen, für kreatives Ausprobieren in und mit der Natur, für personzentrierte Selbstreflexion und Austausch, für theoretische Inputs und praktische Übungen.

Der Bildungsurlaub findet vom 16.05. bis zum 21.05.2021 auf der 62 Hektar großen Domaine de Montchenis am Fuße des Mont Beuvray statt, eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Parc naturel du Morvan. Idyllische Winkel, kleine Teiche und der Bade- und Angelsee bieten den Teilnehmer*innen vielfältige Möglichkeiten zum Verweilen, Bewegen und Entspannen. Die Pferde leben ganzjährig im Herdenverband, quasi direkt nebenan auf den großzügigen Weiden von Montchenis.

Interessierte können gerne außerhalb der Seminarzeiten das kostenpflichtige Reitprogramm der Domaine in Anspruch nehmen. 

Anmeldungen nimmt KOBIseminare unter 0231 – 53 45 25-0 entgegen oder online über den folgenden Link:

https://www.kobi.de/unsere-seminare/berufliche-kompetenz-und-arbeitswelt/kursdetails/index.shtml?eCourseId=2614

Weitere Informationen über Ort, Menschen und Tiere in Burgund gibt es über diesen Link:

http://www.montchenis.com

Immer wieder wichtig zu sagen …

„Es liegt viel Erfüllung darin, als Person einfach nur zu wachsen.“ 

(Hope Jahren)

In diesem einen Satz steckt für mich ich all das, was für mich das Besondere, das Inspirierende an der Personzentrierten Arbeit nach Carl R. Rogers ausmacht, das, was mich personzentriert beraten und in der Weiterbildung Personzentrierte Beratung tätig sein lässt: gemeinsam mit anderen, Schritt für Schritt in mir, in anderen und in der Welt neue Räume eröffnen, entdecken, gestalten.

Immer wieder ein kleines Wunder …

… wie aus der unscheinbaren Zwiebel so eine schöne Blume wird.

Ein herausforderndes Jahr liegt hinter uns. Ein Jahr, das unsere Geduld, unser Vertrauen und unseren Optimismus immer wieder auf die Probe gestellt hat. Ein Jahr, in dem Planungen eine geringe Halbwertzeit hatten und wir dennoch immer wieder unermüdlich neue Pläne geschmiedet haben. Ein Jahr, in dem Einsamkeit und Solidarität neue Bedeutung erfahren haben. Ein Jahr, in dem wir angesichts der Pandemie, zu viele andere Themen aus dem Blick verloren haben. Ein anstrengendes Jahr, das uns Vieles, auch Gutes gelehrt hat.

Ich habe erfahren und gelernt,

  • dass wir auch online ein Gefühl der Zusammengehörigkeit haben können.
  • dass virtuelle Begegnungen erfüllend und lehrreich sein können.
  • dass die eigenen vier Wände manchmal der bessere Seminarraum und immer ein ganz besonderer Luxus sind.
  • dass körperliche Nähe tatsächlich ein menschliches Bedürfnis ist.
  • dass wir uns einschränken können für unsere Gesundheit und vielleicht auch für unseren Planeten.
  • dass wir kreativ, lernfähig und flexibel sind.
  • dass neben unseren Sorgen die Hoffnung bleibt und Zuversicht keimt.
  • dass die Natur verlässlich ist trotz Pandemie.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die meine Erfahrungen geteilt haben und mich an ihren haben teilnehmen lassen, die, mich in dieser Zeit unterstützt haben, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben, die sich auf neue Online-Formate eingelassen haben, die mit mir gemeinsam gelernt habe. Verlässlichkeit ist ein kostbares Gut in Zeiten wie diesen.

Ihnen/ Euch allen wünsche ich schöne und besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein einfacheres Jahr 2021. Bleiben Sie / bleibt bitte gesund.

PS: Der Weihnachtskaktus, den ich vor zwei Jahre umgetopft habe, blüht auch wieder. Das beruhigt mich.

PPS: Ich lese gerade einen wunderschönen Roman, den ich wärmstens empfehlen kann. Allan Jenkins: Wurzeln schlagen: Ein Jahr im Garten auf der Suche nach mir selbst.

Danke, Körper, dass du mich trägst.

Ein personzentrierter Einstieg in ein ausgeglicheneres Körperbild.

„My body hears every word I think and say. I will speak with love and kindness.“ (anonym) 

Was für ein schöner, aber schwieriger Vorsatz. Wir wollen mit euch in diesem Seminar kreativ und ungezwungen einen ersten Schritt hin zu einem ausgeglicheneren Körperbild machen. Statt Perfektion setzen wir auf Akzeptanz. Statt Bodybashing zu betreiben und einer „Ideologie der Machbarkeit“ zu unterliegen (Liesbeth Woertmann) üben wir uns in Selbstempathie. Der manipulierenden Bild-Kultur in Illustrierten, Magazinen, im Fernsehen und auf allen Social Media Kanälen setzen wir Authentizität, Intuition und einen ganzheitlichen Ansatz entgegen. Es ist höchste Zeit für einen freundlicheren Umgang mit unserem Körper, denn er ist unser Zuhause.

Im Seminar gibt es Zeit und Raum für personzentrierte Selbstreflektion und personzentrierten Austausch, für die Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdbild, für wohlwollende wechselseitige Begleitung. 

Inhalte: 

Arbeit mit erlebensbezogenen, kreativen und ressourcenorientierten Elementen: 

  • Das körperliche Erleben in Wort und/ oder Farben und Bildern festhalten
  • Ressourcen aktivieren für ein körperfreundliches Haltungsziel
  • Erarbeitung von Erinnerungshilfen für den Alltag

Termin: 05.11.2020 18:00 bis 21.15 Uhr

Anmeldung und Veranstaltungsort: KOBIseminare Dortmund

Weitere Infos: https://www.kobi.de/unsere-seminare/seminarsuche/kursdetails/index.shtml?eCourseId=2441

Manchmal muss ich dem Alltag eine Zeit lang den Rücken kehren …

In der Zeit vom 06.07. bis einschließlich 28.07.2020 bin ich nur eingeschränkt erreichbar.

Ich werde dem Alltag eine Zeit lang den Rücken kehren, die Aussicht genießen, neue Wege ausprobieren, die Hände in den Schoß legen, Sonne im Gesicht spüren, den Sprung ins kalte Wasser wagen, gerne auch mal nichts tun, dann wieder ganze Bücher lesen, mich neu sortieren, Gelerntes verankern … um dann frisch und gut erholt wieder einzusteigen.

Ich wünsche Ihnen/ euch einen schönen Sommer, eine gute Reise, eine spannende Auszeit, Muße und zwischendrin ein wenig Langeweile … :))

Herzliche Grüße

Silke Welge

Bildungsurlaub im Burgund – ein Rückblick in Bildern

Wie schreibe ich über einen Bildungsurlaub, der im letzten Jahr erstmalig stattgefunden hat und der mich als Referentin, die Gastgeber*innen vor Ort und die Teilnehmerinnen gleichermaßen bewegt und überrascht hat hinsichtlich Intensität, Wirksamkeit und Nachhaltigkeit.

Ich zeige Bilder, z.B. von der Gruppe, die sich kurz vor der Abreise für ein letztes gemeinsames Foto aufgestellt hat.

Kurz vor der Rückreise …

Die Freude über das gemeinsam Erlebte überwiegt und die Frage, ob es einen zweiten Teil geben wird, bewege ich seitdem in meinem Herzen und in meinem Kopf.

Am Anfang stand die Idee, ein Bildungsurlaubskonzept zu entwickeln, dass nicht nur dem Wort Bildung sondern auch dem Wort Urlaub gerecht wird:

Dafür braucht es einen besonderen Ort, den ich auf der Domaine de Montchenis in Burgund gefunden habe. Einatmen … ausatmen … ankommen. Hier ist das möglich.

Auch durch eine Zeitstruktur, die Raum für Rückzug, Austausch, Wellness, Reiten … lässt.

Und es braucht ein besonderes Setting „Lernen im Ferienhaus“,

und besondere Angebote, ein besonderes Gruppenerleben im Seminar und in der Freizeit.

Es braucht Herausforderungen, Neues und den Raum, darüber zu reden.

Kontaktaufnahme
Führen und Folgen mit Strick
Führen und Folgen ohne Strick

Und zu guter letzt: es braucht ein Umsorgtsein, ein Sich-Nicht-Kümmern-Müssen, um sich auf sich selbst konzentrieren zu können.

Mit all diesen Zutaten gelingt es tatsächlich Bildung und Urlaub symbiotisch miteinander zu verbinden und es entsteht eine innere Überzeugung, dass das eigentlich genauso zusammen gehört.

Eine lockere, entspannte Atmosphäre bei aller Professionalität der Referentin, bleibt eine Natürlichkeit, die diesen Bildungsurlaub mit den Pferden, der Natur, der schönen Unterkunft und der üppigen und leckeren kulinarischen Verpflegung zu Urlaub macht.Frauke Ellebrecht, Teilnehmerin 2019

Am Ende steht viel Dankbarkeit auf allen Seiten, das gemeinsame Bewusstsein, dass es richtig gut und bereichernd war, und die Überzeugung, dass es weitere Angebote geben wird.

Ich freue mich schon jetzt auf die Neuauflage mit euch / Ihnen im Spätsommer, die anderen Erfahrungen und das gemeinsame Erleben.

Dem Rückblick folgt hier also der Ausblick:

Bildungsurlaub im Burgund gibt es auch in 2020 und 2021.

Interessierte finden weitere Infos im Menü unter „Bildungsurlaub im Burgund“ oder nehmen Kontakt mit mir auf:

Email: silke.welge@gmx.de * Mobil: 0172 -28 33 885 * Festnetz: 0 23 02 – 9 333 173

A bientôt!

Entscheidungen entstehen lassen?

Etwas tun oder lassen? Einen neuen Auftrag annehmen? Früher Feierabend machen? Den Urlaub spontan um einpaar Tage verlängern? Eine lang getroffene Verabredung absagen? Alle Seminare jetzt online anbieten? Den lang geplanten Bildungsurlaub in Frankreich – trotz Corona – bewerben?

Manchmal sind Entscheidungen ganz leicht. Manchmal machen sie mir das Leben schwer. Weil’s mal wieder schwierig war, habe ich eine Karte gezogen und mich sehr über DIESE Antwort gefreut. Wie entlastend ist das denn?

PS: „Wenn es trifft, reicht ein Satz.“ Wolfram Jokisch

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