Thinking at the Edge –

Denken, wo Worte noch fehlen.

Heinke Deloch und Ulle Jäger haben einen wirklich lesenswerten Wikipedia-Beitrag über Thinking at the Edge verfasst, den ich an dieser Stelle besonders hervorheben möchte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Thinking_at_the_Edge#Weblinks

Thinking at the Edge (TAE) ist das Herzstück des Erlebensbezogenen Concept Coaching, das ich bei Heinke Deloch und Heinz Joachim Feuerstein gelernt habe.

Die Frage, die Eugene Gendlin interessierte und die der von ihm und anderen entwickelten Methode TAE zugrunde liegt, lautet:

Wie kommen wir dazu Neues zu denken?

Im Erlebensbezogenen Concept Coaching (ECC) begeben wir uns auch auf die Spur des Neuen: Was ist neu an meiner Idee, meinem Konzept, meinem Lebensentwurf? Was ahne ich noch mehr, als das ich es schon weiß? Wie gelingt es mir, das vage Neue gegen alte Muster und Denkansätze zu verteidigen? Wie schütze ich das Neue gegenüber Alltagstrott und „das war schon immer so“? Wo habe ich schonmal in eine ähnliche Richtung gedacht? Ähnliches erlebt? Und wie komme ich ins Tun? Wie setze ich das Neue tatsächlich um?

In bis zu fünf Coaching-Einheiten à 1,5 Stunden erarbeiten wir ein für Sie stimmiges und umsetzbares Konzept.

Sind Sie neugierig geworden? Haben Sie Fragen? Gerne stehe ich Ihnen in einem persönlichen Vorgespräch Rede und Antwort.

Winter-Weihnachts-Neujahrs-Special 3 für 2

Gute Vorsätze sind schnell gefasst. Die freien Tage zwischen Weihnachten und Neujahr lassen uns oft Zeit, auch über das nachzudenken, was wir in unserem Leben gerne ändern würden – beruflich und / oder privat. Ende Januar stellen wir dann häufig fest, dass von unseren guten Ideen und Vorsätzen nicht viel übrig geblieben ist und machen weiter wie bisher.

Das geht auch anders. Machen Sie sich ein Konzept. Entwickeln Sie eine für sich stimmige Vorgehensweise, denken Sie auch die schwierigen, widersprüchlichen Facetten Ihrer Veränderungswünsche durch, greifen Sie auf gute und schlechte Erfahrungen zurück, überlegen Sie genau, wie Sie Ihr Vorhaben umsetzen wollen, finden Sie kreative Lösungen für Ihre guten Vorsätze und zahlen Sie für 3 Beratung- oder Coachingstunden nur den Preis für 2*.

* Das Angebot gilt bis zum 31.1.2017.

Ein wunderbares, herausforderndes und veränderungsreiches Jahr …

… geht für mich zu Ende. Ich freue mich auf Zeit für gemeinsame Stunden mit Familie und Freund*innen, besinnliche Momente und Muße, um Kraft zu tanken für das Neue Jahr, wohlwissend das Veränderung bleibt und Neues wartet.

Gleichzeitig toben weltweit Kriege und Terror, fordern unser Mitgefühl, lassen uns zweifeln an der Idee einer friedlichen Welt. Wie passt da Weihnachten dazu?

Evelyn Finger schreibt in ihrem Leitartikel in der aktuellen ZEIT: „Die Geburt des Erlösers an Weihnachten steht für den Neuanfang, der immer möglich ist. Der Stern leuchtet in die dunkle Zukunft mit ihren unbekannten Friedensmöglichkeiten. Man sieht den Frieden noch nicht. Wie kann man ihn erreichen? Indem man an ihn glaubt.“

So macht es Sinn für mich und in diesem Sinne wünsche ich Ihnen und euch eine friedvolle und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in ein hoffentlich wunderbares, herausforderndes und vor allem friedlicheres Jahr 2017.

Unterschrift

narnia

Um gut zu leben …

… braucht es manchmal ein Gedicht, dass einem am frühen Morgen beim Zeitungslesen ins Gesicht springt.

Von Jorge Eduardo Eielson (1924 – 2006)

Um gut zu leben reicht es nicht

Den Kühlschrank aufzumachen

Und Brathähnchen und Marmelade

Vorzufinden. Es ist ferner nötig

Hunger auf Licht zu haben

Und ohne Messer und Gabel

Einen Stern zu verschlingen

Auch wäre es gut

In dieser Situation 

Ein gelbes Kleid anzuziehen

Und dem Nachbarn der nicht grüßt

Die Hand zu geben

 

Sommerregen, eine Schnecke und Ben Howard

Neulich habe ich in einer Illustrierten ein Interview mit einer Verhaltensforscherin zum Thema „Wie Tiere unser Leben bereichern“ gelesen. In diesem Interview stellt Carola Otterstedt (die Verhaltensforscherin) die Frage „Warum nicht mal eine Weinbergschnecke beobachten?“ und gibt gleich selbst die Antwort: „Auch das entspannt schon“, findet sie. Und ich musste ihr augenblicklich zustimmen.

Es ist wirklich erstaunlich, dass ich mich nach so langer Zeit immer wieder an eine so kleine Begebenheit erinnern kann. Vor fünf Jahren im Campingurlaub auf Hvar / Kroatien hatte ich die Zeit und die Muße eine Schnecke zu beobachten, während um mich herum meine Familie den Frühstückstisch deckte und vom Nachbarplatz  Old Pine (Every Kingdom) von Ben Howard herüber wehte.

Es ist also nicht wirklich viel passiert und doch erinnere ich mich so genau. Ich erinnere mich noch an das Wetter. Es nieselte und wir saßen unter einer Zeltplane. Da war dieses leise Geräusch des Regens, der auf die Plane tropfte; der ganz besondere Geruch der regenfeuchten Wiese nach langer Trockenheit, die entfernten Stimmen der anderen Urlauber und die leise, wunderbare Musik. Da war dieses Gefühl in Anbetracht des „schlechten“ Wetters nichts anderes tun zu müssen als dazusitzen und die Schnecke zu beobachten.

Egal, welcher Reiz meine Erinnerung weckt – eine Frage oder die Melodie von Old Pine – ich tauche wieder ein in diese ganz besondere Stimmung. Meine Erinnerung funktioniert so gut, weil ich damals mit allen Sinnen beteiligt war, weil ich achtsam war im Hier und Jetzt.

Wichtigere Ereignisse, an die ich mich erinnern möchte, wirken im Vergleich dazu seltsam blass – trotz ihrer vermeintlich größeren Bedeutung.

Wirklich verstehen heißt gut beraten …

Weiterbildung zur Personzentrierte Berater/-in startet im Februar 2017 in Münster
Carl Rogers hat einmal gesagt: „Es ist im Leben sehr selten, dass uns jemand zuhört und wirklich versteht, ohne gleich zu urteilen. Dies ist eine sehr eindringliche Erfahrung.“ Dieser Satz drückt für mich die ganze Magie der personzentrierten Arbeit aus.
1. Es geht nicht um das Erlernen einer Beratungstechnik, sondern um eine bestimmte Haltung, die wir gegenüber den Ratsuchenden einnehmen.
2. Diese akzeptierende, wertschätzende Haltung auf Augenhöhe ist die Basis für eine hilfreiche Beziehung zu den Ratsuchenden.
3. Hilfreiche Beziehungen ermöglichen neue Erfahrungen und diese sind letztendlich Anstoß für neue, individuelle Entwicklungen und Lösungen.

Mittlerweile habe ich mich in unzähligen Beratungsgesprächen von der Wirksamkeit des Personzentrierten Ansatzes überzeugen können. Ich habe gelernt, in die Entwicklungskompetenz meines Gegenübers zu vertrauen und ich habe verstanden, was ich tun kann, um diese Entwicklungskompetenz zu fördern. Je länger ich personzentriert arbeite, desto mehr werde ich zur „Überzeugungstäterin“. Ich glaube, wir brauchen alle im Leben ab und an das Gefühl, so richtig verstanden zu werden.

Deswegen werde ich mich zukünftig auch in der Ausbildung weiterer personzentrierter Beraterinnen und Berater engagieren, z. B. in Münster gemeinsam mit Petra Brandes. Genaueres findet finden Sie hier: personzentriert_beraten_tri-ko_2017_anmeldung

Weitere personzentrierte Weiterbildungsangebote werden regelmäßig auf der Homepage der Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung veröffentlicht: http://www.gwg-ev.org/ Stöbern lohnt sich immer!

Altweibersommer-Special: 3 für 2

Der Sommer hat sich festgesetzt. Auch wenn es – während ich das schreibe draußen endlich regnet. Der Ausblick in die nächste Woche verspricht wieder warme, schöne Tage: ein Altweiber-Sommer, wie er im Buche steht.
Machen Sie sich diese Verlängerung zu eigen, nutzen Sie das „Altweibersommer-Special“.
Weben Sie neue Ideen, neue Konzepte, neue Projekte und zahlen Sie für 3 Beratungs- oder Coachingstunden nur den Preis für 2*.

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* Dieses Angebot gilt bis zum 30.09.2016.